Evangelische Klosterkirchengemeinden

 
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Kulturpreisträger aus Doberlug-Kirchhain

27.02.2024

Landkreis zeichnete Kulturakteure im Schloss Sallgast aus 

Förderung für Kulturprojekte von Landkreis und Sparkassenstiftung überreicht

 

Landrat Christian Jaschinski hat am 23. Februar im Schloss Sallgast die Kulturpreise des Landkreises an sieben Preisträger übergeben. Die Auszeichnung in den Kategorien Denkmalpflege, Heimatgeschichte, Heimatpflege, Kultur und Kunst wurde zum 26. Mal an engagierte Menschen verliehen, die die kulturelle Landschaft in Elbe-Elster entscheidend prägen. Unter den nunmehr 140 Preisträgern der vergangenen Jahre finden sich u.a. Denkmalpfleger, Heimatforscher und Musiker, bildende Künstler, Kultureinrichtungen und Kulturvereine wieder. „So unterschiedlich das ist, was die Preisträger im Einzelnen tun, eines verbindet sie: Immer sind es Menschen, die für Kunst und Kultur leben, mit voller Kraft und großer Energie, mit ganzem Herzen“, sagte Landrat Christian Jaschinski in seiner Ansprache. Die traditionelle Festveranstaltung zu Jahresbeginn sei verbunden „mit großer Anerkennung, großem Dank, mit Begeisterung für das, was in den vergangenen drei Jahrzehnten im kulturellen Bereich bei uns im Elbe-Elster-Land entstanden ist. Das gelte für Kunst mit hohem professionellem Anspruch, für die überregional anerkannte Künstlerinnen und Künstler stehen. Das gelte aber genauso für Highlights wie die LiteraTour oder das Internationale Puppentheaterfestival, die Berufs- und Amateurkunstausstellungen, die Vorlesetage oder die Ausstellungen in unseren hervorragenden Museen in Bad Liebenwerda und Doberlug-Kirchhain, Finsterwalde und Mühlberg, die überregional Beachtung und Anerkennung finden. Der Landrat würdigte an dieser Stelle auch die vielen Aktivitäten der kulturellen Vereine und Initiativen im Landkreis: „Dort wird ehrenamtlich für vergleichsweise wenig Geld ein eindrucksvolles Kulturangebot organisiert – in den Kunstvereinen, den Chören, in den Heimatvereinen.“ 

Die Preisträger in den einzelnen Kategorien für 2023 sind:

Denkmalpflege: Sebastian Schiller aus Berlin; Jahrzehntelanges Engagement für die Nutzung und den Erhalt des Finsterwalder Jugendstil-Wohngebäudes in der Kleinen Ringstraße 8.

Heimatgeschichte: Das Projektteam der Ausstellung „Wer ein Leben rettet. Lebensgeschichten von Kindern des ‚Verlorenen Transports‘“; Die Männer und Frauen um Projektleiter Prof. Günter Morsch und die Kuratoren Dr. Verena Buser und Thomas Irmer zeigen mit ihrer Ausstellung die Folgen des Nationalsozialismus über Generationen hinweg. Sie vermittelt an einem regionalen Beispiel Tragweite und Wirkung historischer Ereignisse auf die Gegenwart. 

Heimatgeschichte: Werner Bruntsch aus Gorden; Der Ortschronist erstellte eine allumfassende Geschichtsquellensammlung über Gorden und engagiert sich ehrenamtlich seit vielen Jahren im Dorfleben und trägt damit zur Dorfgeschichte bei.

Heimatpflege: Manfred Hennig aus Maasdorf; Der Amateur-Kurzfilmer mit Leib und Seele hat die Welt für den Film bereist, meistens hat er seine Themen aber vor der Haustür gesucht und gefunden. Dabei sind Filmdokumente entstanden, die Heimatgeschichte erzählen. Die Stars seiner Filme sind unser kulturelles Erbe und die Menschen, die es mit Leidenschaft bewahren. Das ist Heimatpflege im besten Sinne. 

Kultur: Die Evangelische Zisterzienserklosterkirche Doberlug; Die kulturellen Aktivitäten der Evangelischen Zisterzienserklosterkirche Doberlug sind beispielgebend für eine ganze Region und werden von Besuchern aus nah und fern sehr geschätzt.

Kultur: Peter Rose aus Finsterwalde; Mit seiner Liebe zur Chormusik und seinem unermüdlichen Engagement, Enthusiasmus dafür und stets Rückenwind durch die Familie und Gleichgesinnte hat Peter Rose erfolgreich Chorgemeinschaften auf jeder nur möglichen Ebene gegründet, gestaltet und ein Leben lang im Wandel der Zeit geleitet bzw. mitbegleitet.

Kunst: Catrin Große aus Doberlug-Kirchhain; Die freischaffende Malerin/Grafikerin/Bildhauerin hat mit ihrer Kunst selbst, aber auch durch den Kunst- und Kulturaustausch die Region Elbe-Elster belebt und einen internationalen Impuls hinzugefügt. Diese Begegnungen haben nicht nur die Kunstschaffenden selber, sondern auch das lokale Publikum und seine Landschaft bereichert.

Gleichzeitig mit der Festveranstaltung auf Schloss Sallgast und 115 Gästen startete der Landkreis ins Kulturjahr 2024. Die traditionelle Rückschau auf ein erfolgreiches Kulturjahr 2023 im Rahmen der Würdigung der Preisträger wurde wiederum verbunden mit dem offiziellen Start der Kulturreise Elbe-Elster 2024. Unter der Fortsetzung des Mottos „Wo Preußen Sachsen küsst“ bekamen kulturelle Akteure der Region die Fördermittelbewilligungen aus dem gemeinsamen Fonds des Landkreises Elbe-Elster und der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ überreicht. „Besonders freut es mich, dass wir die Kulturförderung auch in schwierigen Zeiten über die Jahre beibehalten konnten. Ziel der Aktion ist es, die Kulturarbeit bei uns im Landkreis tatkräftig zu unterstützen. Nehmen Sie das bitte auch als Zeichen der Wertschätzung und als Ansporn für Ihre wichtige Arbeit“, sagte der Landrat bei der Übergabe der 50 Bescheide an Kulturakteure im Landkreis gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Elbe-Elster,Frank Prescher.

 

Kultur: Die Evangelische Zisterzienserklosterkirche Doberlug; Die kulturellen Aktivitäten der Evangelischen Zisterzienserklosterkirche Doberlug sind beispielgebend für eine ganze Region und werden von Besuchern aus nah und fern sehr geschätzt. 

 

Kunst: Catrin Große aus Doberlug-Kirchhain; Die freischaffende Malerin/Grafikerin/Bildhauerin hat mit ihrer Kunst selbst, aber auch durch den Kunst- und Kulturaustausch die Region Elbe-Elster belebt und einen internationalen Impuls hinzugefügt. Diese Begegnungen haben nicht nur die Kunstschaffenden selber, sondern auch das lokale Publikum und seine Landschaft bereichert.

 

 

Im Auftrag

 

Torsten Hoffgaard

Pressereferent

 

Bild zur Meldung: 1) Die Kulturpreisträger 2023 v.l.n.r.: Landrat Christian Jaschinski, Anita Engelmann, Pfarrer Manfred Grosser, Regina Thomas, Sebastian Schiller, Peter Rose, Catrin Große, Werner Bruntsch, Andreas Claus, Manfred Hennig und Karl Trepsdorf, Foto:Pressestelle Kreisverwaltung/ Torsten Hoffgaard

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